Land zeichnet städtisches Konzept zur kulturellen Bildung aus

Nach der Auszeichnung für das Gesamtkonzept 2011 nahmen Vertreterinnen und Vertreter nun einen Preis für die Fortschreibung entgegen

Der Erste Beigeordnete Roland Liebermann (3.v.r.) nahm mit einigen Vertretern und Vertreterinnen Monheimer Kultureinrichtungen die Auszeichnung von Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, (r.) entgegen.

Musikschule, Kunstschule, Bibliothek, Volkshochschule, Ulla-Hahn-Haus und Sojus 7 organisieren täglich ein vielfältiges Programm für alle Monheimerinnen und Monheimer. Dabei verbindet die städtischen Bildungs- und Kultureinrichtungen unter anderem ein gemeinsames, preisgekröntes Konzept. 2011 wurde das Gesamtkonzept zur kulturellen Bildung vom Land Nordrhein-Westfalen mit einem Förderpreis ausgezeichnet. Nun wurde diese Ehrung auch der vom Stadtrat einstimmig verabschiedeten Fortschreibung des Konzeptes zuteil.

Im Rahmen einer Feierstunde nahm eine Monheimer Delegation mit dem Ersten Beigeordneten Roland Liebermann am Montag, 19. November, den Preis vom parlamentarischen Staatssekretär Klaus Kaiser in Empfang. Eine unabhängige Jury hatte die städtische Bewerbung mit der Preisträgerschaft für Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Konzepte ausgezeichnet, verbunden mit dem Preis ist eine Dotation von 15.000 Euro. Der Erste Beigeordnete bezeichnete die Auszeichnung als besondere Ehre: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass nach der erstmaligen Konzepterstellung nunmehr auch deren Fortschreibung prämiert wird. Dies zeigt, wie richtig der eingeschlagene Weg war und wie gut die mit vereinten Kräften angesteuerten Ziele schon erreicht werden konnten, aber eben auch, was genau nun noch anzustreben ist!“ 

Sonja Baumhauer, Leiterin des städtischen Bereichs Bildung und Kultur, erklärt, dass das erstmals 2011 vom Rat verabschiedete Gesamtkonzept eine „wahre Kulturentwicklung in Monheim am Rhein“ ausgelöst hatte. Wichtige Kultur- und Bildungseinrichtungen wurden konzeptionell weiterentwickelt, aufgebaut oder wieder in die städtische Organisationsstruktur eingegliedert. Um das Bewusstsein für die Bedeutung der Kulturellen Bildung zu schärfen, wurde die Kontaktstelle Kulturelle Bildung geschaffen. Sie steuert die Umsetzung des Gesamtkonzepts. „2011 konnten so alle im Konzept benannten Handlungsfelder erfolgreich bearbeitet werden“, freut sich  Baumhauer. „Es wurde eine breite Basis für die Kulturelle Bildung geschaffen, Strukturen aufgebaut, neue Angebote konzipiert und aufeinander ausgerichtet.“

Die Fortschreibung des Gesamtkonzepts geht nun auf die 2011 definierten Handlungsfelder ein und zeigt die erfolgreiche Umsetzung der einzelnen Maßnahmen. Dabei geht es aber auch um neue Aufgaben: Bereits aufgebaute Strukturen sollen verstetigt und weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus sollen die Themen Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit, Begabtenfindung und –förderung, die Förderung von Künstlerinnen und Künstlern, Interkultur, Integration und Inklusion sowie die Digitalisierung eine stärkere Rolle spielen. (bh)

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