| Status | ![]() |
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| Kursnummer | 26W1208 |
| Kurstitel | Hannah Arendt: „Die Banalität des Bösen“ und die „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“ |
| Info |
Dieses hätte nie geschehen dürfen. Da ist etwas passiert, womit wir alle nicht fertig werden.“ Das war Hannah Arendts Antwort auf die Frage nach Auschwitz, die Günter Gaus ihr 1964 in einem berühmt gewordenen Fernsehgespräch stellte. Die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt (1906–1975) ist eine der bedeutendsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Auf der Suche nach Gründen für die Gräuel des Nationalsozialismus beobachtete sie 1961 den Prozess gegen den SSObersturmbannführer Adolf Eichmann in Jerusalem. Eichmann organisierte die Verfolgung, Vertreibung und Deportation von Millionen Juden und war für deren Ermordung verantwortlich. Was war das für ein Mensch, der das tun konnte? Arendt sah in ihm einen Mann von „ganz ungewöhnlicher Beflissenheit“, einen „gesetzestreuen Bürger“, der „normal“ und „keine Ausnahme“ war und keine „teuflisch-dämonische Tiefe“ besaß. Aus dieser Beobachtung prägte sie den Begriff von der „Banalität des Bösen“, wofür sie heftig kritisiert wurde. Unter dem Eindruck des Holocaust forschte sie intensiv zu den „Elementen und Ursprüngen totaler Herrschaft“ – so der Titel ihres bis heute einflussreichen Werkes. Ihr Fazit: Auf die Frage, „was moderne Menschen so leicht in totalitäre Bewegungen treibt“, gibt sie eine existenzphilosophisch begründete Antwort: Es ist die zunehmende Verlassenheit. Die Verbindung zwischen Menschen bricht in Krisen auseinander – totalitäre Systeme erscheinen dann als vermeintlicher Halt. Der Vortrag widmet sich Arendts Fragen nach dem Bösen, der Psyche der Täter, den Mechanismen totalitärer Herrschaft und der Bereitschaft zur Unterwerfung – und stellt Bezüge zur aktuellen Situation von Gesellschaft und Politik her. Referent: Prof. Dr. Klaus-Peter Hufer, apl. Professor (em.) für Erwachsenenbildung an der Universität Duisburg-Essen, ehemals Fachbereichsleiter für Geistes- und Sozialwissenschaften an der Kreisvolkshochschule Viersen Dies ist eine Veranstaltung der VHS Langenfeld. Anmeldungen werden von uns unter der Kursnummer entgegengenommen und weitergegeben. Eine Anmeldung garantiert einen Platz. Nähere Informationen zu der Veranstaltungsreihe: Demokratieforum Langenfeld gibt es unter: https://www.vhs-langenfeld.de/programm/gesellschaft/kategorie/Politik+Partizipation+Nachhaltigkeit/259#inhalt |
| Dozent(en) | Volkshochschule Langenfeld Rhld. |
| Veranstaltungsort | Kulturzentrum, Flügelsaal |
| Termin | Informationen zum Start, zu den Terminen und Uhrzeiten finden Sie weiter unten auf dieser Seite oder hier. |
| Uhrzeit | 18:00 - 20:00 |
| Dauer | 1 Termin |
| Kosten | 0,00 € |
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| Name | Dozent Volkshochschule Langenfeld Rhld. |
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| Beruf: | |
| Schulausbildung | |
| Kurse des Dozenten |
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| Datum | Zeit | Straße | Ort |
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| 11.11.2026 | 18:00 - 20:00 Uhr | Kulturzentrum, Flügelsaal |
Online-Anmeldung:
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Schriftliche Anmeldung:
Sie können uns Ihre Anmeldung unter Angabe der Kursnummer sowie Ihrer Bankverbindung per Post, E-Mail oder Telefax zusenden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir telefonisch lediglich eine Reservierung vornehmen können. Das Entgelt wird nach Kursende von Ihrem Konto abgebucht. Telefon 02173 951-4123, Telefax 02173 951-25-4111
Persönliche Anmeldung:
Eine persönliche Anmeldung ist während der Öffnungszeiten der Geschäftsstelle möglich. Die Bezahlung erfolgt auch hier durch Erteilung eines SEPA-Lastschriftmandates.
Öffnungszeiten der VHS-Geschäftsstelle:
Montag bis Freitag 8.30 bis 12.00 Uhr
Donnerstag 14 bis 17.30 Uhr
