Vielfältiges Programm gegen Rassismus und Diskriminierung vom 14. bis zum 27. März

Städtische Abteilung Interkulturalität und Städtepartnerschaften koordiniert rund 30 Aktionen von zahlreichen Monheimer Akteurinnen und Akteuren

Als Zeichen für Solidarität und gegen Rassismus hängen zahlreiche Akteurinnen und Akteure Banner und Poster der Kampagne „Eine Stadt für alle – Gegen Rassismus“ auf – wie hier am Ulla-Hahn-Haus. Foto: Elke Minwegen

Vom 15. bis zum 28. März organisiert die städtische Abteilung Interkulturalität und Städtepartnerschaften die Internationalen Wochen gegen Rassismus.

Mit Ausstellungen, Lesungen, Rap und Tanz laden in den kommenden zwei Wochen zahlreiche Akteurinnen und Akteure dazu ein, sich mit Rassismus und Diskriminierung in Monheim am Rhein auseinander zu setzen. Vom 14. bis zum 27. März organisiert die städtische Abteilung Interkulturalität und Städtepartnerschaften die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Unter dem Motto „Haltung zeigen“ sind im gesamten Stadtgebiet verschiedene Aktionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geplant. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden weltweit rund um den Tag gegen Rassismus am 21. März statt. „Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr wieder zahlreiche Akteurinnen und Akteure die Internationalen Wochen gegen Rassismus nutzen, um das Thema in den Fokus zu nehmen und sich auf ganz verschiedene Art und Weise mit Rassismus auseinandersetzen“, erklärt Benedikt Rhiel von der städtischen Abteilung Interkulturalität und Städtepartnerschaften. Über das Engagement freut sich auch Kollegin Naziha Zauaghi: „Wir spüren, dass das Ziel der Stadt ‚eine Stadt für alle‘ zu werden, von vielen Menschen in der Stadt aktiv mitgetragen wird.“ Als sichtbares Zeichen für Solidarität und gegen Rassismus werden zahlreiche Akteurinnen und Akteure im Aktionszeitraum auch Banner und Poster der Kampagne „Eine Stadt für alle – Gegen Rassismus“ aufhängen.

Das Ulla-Hahn-Haus und die Evangelische Integrative Kindertagesstätte am Lerchenweg laden am Dienstag, 15. März, zu einer gemeinsamen Lesung ein: Von 19.30 bis 21 Uhr liest Olaolu Fajembola im Ulla-Hahn-Haus, Neustraße 2-4, aus ihrem Buch „Gib mir mal die Hautfarbe“. Der Ratgeber zeigt mit Hintergrundinformationen, Beispielen und Checklisten, wie eine diversitätssensible und rassismuskritische Erziehung funktioniert. Welche Worte verletzen? Welche Symbolik versteckt sich in Kinderliedern, Büchern und Spielen? Wo handele ich als weißer Mensch selbst rassistisch, auch wenn ich das gar nicht will? Wie kann ich mein Kind schützen und ermutigen? „Unser Traum ist es, dass jedes Kind, unabhängig von Hautfarbe, Konfession, Familienkonstellation, Körperbau, Vorlieben, Wünschen und Träumen, sich selbst erkennt und positive Bilder findet, in denen es sich spiegeln kann“, erklären Olaolu Fajembola und Tebogo Nimindé-Dundadengar. Anmeldungen für die Lesung nimmt das Ulla-Hahn-Haus unter Angabe der Kursnummer K-22S-U512 im Internet, unter Telefon +49 2173 951-4140 oder per E-Mail an [E-Mail]ullahahnhaus@monheim.de entgegen.

Eine Lesung zum Thema Postkolonialismus veranstalten die Bibliothek, das Haus der Jugend, die Initiative „Let’s Talk about…“, das Sojus 7 und die Volkshochschule am Donnerstag, 17. März. Von 19 bis 22 Uhr lesen Priscilla Manjoh und John Akude zum Thema „Afrikanerinnen und Afrikaner in Europa“. Manjoh und Akude vermitteln ihre Sicht auf Multikulturalismus in der Gesellschaft und beschreiben ihre Erfahrungen als Afrikanerinnen und Afrikaner in Deutschland. Sie stellen Fragen nach postkolonialen Strukturen und den ökonomischen Interessen Europas an einer Zusammenarbeit mit Afrika. Im Anschluss an die Lesung gibt es Zeit für ein gemeinsames Gespräch. Die Veranstaltung wird von Christian Werthschulte moderiert.

Am Freitag, 18. März, veranstalten die Bibliothek, das Haus der Jugend, die Initiative „Let’s Talk about…“, das Sojus 7 und die Volkshochschule auf dem Ernst-Reuter-Platz einen Aktionstag mit dem Titel „Let’s talk about… Racism!“. Über Rassismus zu sprechen, ist oft nicht einfach. Daher möchte die Initiativgruppe „Let’s talk about…“, auf informeller Ebene gemeinsam ins Gespräch kommen. Um 16 Uhr gibt es Community- Aktionen zum Thema „Antirassismus“ und um 17.30 Uhr beginnt eine Podiumdiskussion mit Sam Sillah, Priscilla Manjoh und Umut Yilamz, moderiert durch Özge Kabukcu. Alle Interessierten sind eingeladen, ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Perspektiven einzubringen. Die Diskussion wird unter [extern]www.sojus7.de/radio auch live auf Radio Rakete übertragen. Ab 19 Uhr spielt das Quartett Kavpersaz mit Musikern türkischer und kurdischer Herkunft und ab 20 Uhr rappt Sam Sillah. Um 21 Uhr beginnt dann im Sojus-7-Café „Zum Goldenen Hans“ eine Aftershow-Party.

Für Fragen rund um die Internationalen Wochen gegen Rassismus stehen Benedikt Rhiel, Telefon +49 2173 951-814, und Naziha Zauaghi, Telefon +49 2173 951-3035, auch per E-Mail an [E-Mail]interkulturalitaet@monheim.de zur Verfügung. Das komplette Programm gibt es ab sofort unter [extern]www.monheim.de/interkultur. (bh)

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